Latexmatratzen


Die Latexmatratzen bestehen aus einer Mischung von Natur-Latex und Synthese-Latex. Je nach Qualität gibt es Matratzen mit einem verhältnismäßig sehr hohen Naturgummi-Anteil (Latex) und mit einem niedrigen Naturgummi-Anteil (Synthese-Latex). Reine Naturlatex-Matratzen sind jedoch selten. Je mehr Naturlatex eine Matratze enthält, desto besser, da die Elastizität von Synthese-Latex deutlich schneller abnimmt als die des Naturlatex. Gesetzlich ist für eine als Naturlatex ausgezeichnete Matratze ein Naturlatexanteil von 20% vorgeschrieben, technisch können jedoch bereits auch 100%ige Naturlatexmatratzen hergestellt werden. Naturlatex wird aus dem Saft des tropischen Kautschukbaumes "Hevea Brasiliensis" gewonnen. Die Latexmischung wird bei der so genannten Vulkanisation in Stahlformen vermischt und erhitzt. Damit die Matratze gut belüftet ist weisen Latexmatratzen kleine Hohlräume auf. Temperatur- und Feuchtigkeitshaushalt sind somit gut reguliert. Je nachdem wie groß die Hohlräume sind unterscheidet man zwischen Stiftlatex (ca. 5-6mm) und dem gröberen Kavernenlatex. Dadurch entsteht auch eine hohe Punktelastizität.

Vorteile Latexmatratzen
  • + Latexmatratzen sind recht hygienisch und staubfrei.
  • + Aufgrund der hohen Punktelastizität passt sich der Körper leicht der Matratze an.
  • + Die Latexmatratze weist eine gute Temperaturflexibilität auf.
Nachteile Latexmatratzen
  • - Naturlatex ist sehr lichtempfindlich und altert unter zu hoher UV-Strahlenbelastung schnell, weshalb Naturlatexmatratzen gut mit Hüllenstoffen abgedeckt werden müssen.
  • - Für eine Naturlatexmatratze ist ein spezieller Lattenrost (als link zu Seite Lattenroste) mit möglichst eng stehenden Leisten von Nöten.
  • - Latex ist Wasser abweisend und kann keine Flüssigkeit aufnehmen, so dass Schweiß also nur über die luftdurchlässigen Gänge verdunsten kann.
Informationen zum Thema: Latexmatratzen Test.