Matratzen - Allergien
Hausstauballergie - Worauf sollten besonders Allergiker beim Kauf einer Matratze achten? - Gesundheitliche
Aspekte
Informationen für Allergiker: Untersuchungen haben ergeben, dass bereits ca. 8-12% der Bevölkerung an einer Hausstaub-Allergie leiden, welche durch die Hausstaubmilbe ausgelöst wird. Milben gibt es in jedem Haushalt, allein in unserem Bett tummeln sich oft bis zu 10 Millionen von ihnen, da ihnen hier ausreichend Nahrung zur Verfügung steht und dort zudem ein sie begünstigendes warmes und feuchtes Klima herrscht. Hausstaubmilben ernähren sich vorwiegend von menschlichen Hautschuppen und Haaren, welche der Mensch verliert. Deshalb sollten Allergiker vorsorgen und von vornherein darauf achten, dass seine Hautschuppen gar nicht erst in die Matratze gelangen können. Eine einfache Methode ist, das Bett so gut wie möglich zu belüften und der Matratze die Feuchtigkeit zu entziehen. Zum einen sollte man darauf achten, dass die Bettwäsche öfter als üblich gewaschen und gereinigt und gewechselt wird. Zum anderen ist es ratsam, die Matratze tagsüber nicht abzudecken, um die Milben somit erschwerten klimatischen Bedingungen auszusetzen. Je kühler Ihr Schlafzimmer ist, desto weniger Milben werden in Ihrem Bett hausen, da diese Temperaturen unter 18° C meiden. Des weitern sollten Sie alle Staubfänger aus ihrem Schlafzimmer entfernen und regelmäßig staubsaugen. Auch Zimmerpflanzen stellen ein Risiko dar, da in der Blumenerde schnell Schimmelpilze entstehen können. Diese Schimmelpilze erleichtern es den Milben, die menschlichen Hautschuppen und Haare zu verwerten. Bei starken allergischen Reaktionen, reicht dies jedoch nicht aus. Da die Allergie beim Menschen nicht direkt durch die Milbe, sondern durch deren Kot, sobald dieser sich mit dem Hausstaub vermischt, ausgelöst wird, versucht man der Hausstauballergie durch staubundurchlässige oder milbendichte Matratzenbezüge entgegenzuwirken. Dadurch wird das Risiko einer allergischen Reaktion zwar enorm vermindert, jedoch schränkt ein solcher Schonbezug aus synthetischen Fasern auch die Durchlüftung der Matratze ein. Eine andere Methode besteht in der regelmäßigen Anwendung von Insektiziden. Diese können die Vermehrung der Milben oder deren Appetit hemmen, sodass weniger Allergie auslösender Milbenkot entsteht. Hierbei ist aber auch zu beachten, dass selbst durch den Einsatz chemischer Mittel niemals die ganze Milbenkultur ausgerottet werden kann und die Milben immer wiederkehren werden, wenn auch in geringeren Mengen.Weitere Informationen zu den passenden Matratzen finden Sie auf: Vorteile und Nachteile von verschiedenen Matratzen